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Lehrberuf Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktikerin EBA

Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA

Was macht man in diesem Beruf?

Als Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA misst du zuerst den Raum aus, in dem der Boden verlegt werden soll. Danach schneidest du das Material zu und legst es passgenau aus. Mit speziellen Werkzeugen trägst du Klebstoff auf, glättest den Boden und spachtelst Unebenheiten aus. Zudem isolierst du den Boden gegen Kälte und Feuchtigkeit 📏👷‍♀️

Deine Arbeit ist wichtig, weil du dafür sorgst, dass wir auf sicheren und ebenen Böden laufen können. Ohne deine Arbeit wären unsere Gebäude kalt und feucht.

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Tätigkeiten

Als Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA arbeitest du in Firmen, die Böden bauen, und deine Arbeit ist körperlich fordernd, beginnt oft früh am Morgen und du bist an verschiedenen Orten tätig.

Als…


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Voraussetzungen & Anforderungen für diese Ausbildung

Voraussetzungen, die du erfüllen solltest

obligatorische Schule abgeschlossen
handwerkliches Geschick
Verständnis für Praktisches
Zuverlässigkeit
Ausdauer
Teamfähigkeit
Körperkraft

Schulische Anforderungen

Schulfach

Einfach

Mittel

Hoch

Sehr hoch

Mathematik

Einfach

Mittel

Hoch

Sehr hoch

Zahl und Variable

Form und Raum

Grössen und Masse

Funktionale Zusammenhänge

Daten und Zufall

Schulsprache

Einfach

Mittel

Hoch

Sehr hoch

Lesen

Hören

Schreiben

Teilnahme an Gesprächen

Zusammenhängendes Sprechen

Naturwissenschaften

Einfach

Mittel

Hoch

Sehr hoch

Lesen

Informationen erschliessen

Ordnen, strukturieren, modellieren

Einschätzen und beurteilen

Entwickeln und umsetzen

Mitteilen und austauschen

Fremdsprachen

Einfach

Mittel

Hoch

Sehr hoch

Hörverstehen

Leseverstehen

Teilnahme an Gesprächen

Zusammenhängendes Sprechen

Schreiben

Aus- und Weiterbildungen und offene Stellen

Jobs

Spannende Einsteiger-Jobs als Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA

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Weiterbildungen

Erweiterte/verkürzte Grundbildung Als Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA hast du die Möglichkeit, deine Ausbildung zu erweitern. Du kannst eine verkürzte Grundbildung als Industrie- und Unterlagsbodenbauer/in EFZ machen und dabei direkt ins zweite Grundbildungsjahr einsteigen. Auch eine Zusatzlehre als Gleisbauer/in EFZ, Grundbauer/in EFZ, Pflästerer/Pflästerin EFZ oder Strassenbauer/in EFZ ist möglich.

Berufsprüfung (BP) Nach deiner Lehre kannst du dich weiterbilden und eineBerufsprüfung (BP) ablegen. Mit diesem Abschluss kannst du zum Beispiel Bauvorarbeiter/in BP, Grundbau-Polier/in BP, Strassenbau-Polier/in BP oder Strassenunterhalts-Polier/in BP werden.

Höhere Fachprüfung (HFP) Wenn du noch mehr lernen möchtest, kannst du eine Höhere Fachprüfung (HFP) machen. Damit kannst du Baumeister/in HFP, Bauleiter/in HFP oder Bauführer/in im Bauhauptgewerbe HFP werden.

Höhere Fachschule (HF) Eine Höhere Fachschule (HF) bietet dir noch weitere Möglichkeiten. Du kannst dort zum Beispiel Bauingenieur/in HF werden.

Fachhochschule Auch ein Studium an einer Fachhochschule ist denkbar. Hier könntest du zum Beispiel Bauingenieur/in FH (Bachelor) werden. Beachte aber, dass die Fachhochschulen unterschiedliche Zulassungsbedingungen haben. Manchmal brauchst du eine Berufsmaturität oder eine abgeschlossene HF. Manchmal kannst du auch mit Arbeitsbeispielen zugelassen werden.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert die Lehre als Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA?

Die Lehre als Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA dauert 2 Jahre.

Wie viel verdient man als Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA während der Lehre?

Empfohlene Lehrlingslöhne (können regional variieren):

  • 1. Lehrjahr: CHF 700
  • 2. Lehrjahr: CHF 900

Gibt es eine EBA-Lehre für den Lehrberuf Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA?

Ja. Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA ist die zweijährige EBA-Grundbildung in diesem Berufsfeld; als EFZ-Weiterführung gibt es Industrie- und Unterlagsbodenbauer/in EFZ.

Was macht man als Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA?

Als Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA arbeitest du auf Baustellen und hilfst mit, Bodenaufbauten fachgerecht einzubauen.

  • Untergründe prüfen, reinigen und für den Bodenaufbau vorbereiten
  • Abdichtungen, Trennlagen, Dämmungen und Schutzschichten einbauen
  • Unterlagsböden (z.B. Zement- oder Anhydritestriche) mischen, einbringen, verteilen und glätten
  • Industrieböden und Beläge mitverarbeiten (z.B. Beschichtungen), nach Anleitung auftragen und nachbehandeln
  • Mess- und Markierarbeiten ausführen, Höhen kontrollieren und Übergänge sauber ausbilden
  • Maschinen, Geräte und Werkzeuge bedienen, reinigen und warten
  • Material transportieren, Baustelle einrichten und Sicherheitsvorschriften einhalten

Welche Voraussetzungen & Anforderungen muss ich für Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA erfüllen?

Für die Lehre als Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA sind diese Voraussetzungen und Anforderungen wichtig:

  • Abgeschlossene obligatorische Schule
  • Gute Leistungen in Mathematik für Messen, Rechnen und Materialmengen
  • Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick
  • Körperliche Belastbarkeit und Freude an praktischer Arbeit
  • Sorgfältige und genaue Arbeitsweise (z.B. Ebenheit, Höhen, Mischverhältnisse)
  • Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit auf der Baustelle
  • Keine ausgeprägte Staub- oder Chemikalienempfindlichkeit (je nach Material)

Was für Aus- und Weiterbildungen kann ich nach der Lehre als Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA machen?

Nach der Lehre als Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA kannst du dich so weiterbilden:

  • Zusatzlehre als Industrie- und Unterlagsbodenbauer/in EFZ (verkürzte Grundbildung möglich)
  • Berufsprüfung (BP), z.B. Vorarbeiter/in im Ausbau oder Polier/in (je nach Fachrichtung und Zulassung)
  • Höhere Fachprüfung (HFP), z.B. dipl. Bauleiter/in oder dipl. Polier/in (je nach Zulassung)
  • Höhere Fachschule (HF), z.B. dipl. Techniker/in HF Bauführung oder HF Bauplanung (je nach Angebot)
  • Fachhochschule (FH) mit Berufsmaturität, z.B. Bachelor in Bauingenieurwesen oder Architektur (je nach Studiengang)

Informationsveranstaltungen

Schnupperlehren und Lehrstellen

Lehrstellen nach Kantonen

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